München | Gasanbieter

Tipps und Tricks zum Gasanbieter-Wechsel

Mittwoch, August 10th, 2011

Preiserhöhung nicht mitmachen – Gasanbieter wechseln!

Viele Gasanbieter planen, in diesem Herbst ihre Preise deutlich zu erhöhen. Teilweise soll sich der Preis für eine Kilowattstunde um bis zu 18 Prozent verteuern. Das klingt paradox, denn der Markt quillt förmlich über vor billigem Gas. Doch die großen Gaslieferanten können hierauf nicht reagieren, denn sie sind durch langfristige Verträge an bestimmte Produzenten gebunden. Für diese Verträge gilt vielfach noch die alte Ölpreisbindung, wodurch das Gas unnötig verteuert wird. Verbraucher sollten jetzt reagieren, denn wer nun den Anbieter wechselt, kann sich günstige Konditionen sichern.

Preisrechner nutzen

Man sollte die Preiserhöhungen auf keinen Fall einfach hinnehmen. Im Durchschnitt kommen durch den Preisanstieg 150 Euro Mehrkosten pro Jahr auf einen durchschnittlichen Haushalt zu. Da lohnt es sich, nach einem besseren Anbieter zu suchen, wenn man betroffen ist. Genau wie ein Stromrechner Vergleich und Auswahl des richtigen Stromanbieters erleichtert, kann man mit einem Vergleichsrechner auch einen besseren Gasversorger finden. Die großen Gaslieferanten hängen zurzeit am Tropf des russischen Konzerns Gazprom, an den sie sich mit langfristigen Kontrakten gebunden haben. Die Preise des Monopolisten orientieren sich allerdings am Ölpreis und sind daher hoch. Eine Auflösung der Verträge wird zurzeit von Gazprom abgelehnt. Aus diesem Grund können viele deutsche Versorger kein günstiges Gas anbieten. Der russische Lieferant begründet die höheren Preise mit einer größeren Versorgungssicherheit und kalkulierbaren Risiken. Die Lösung für die Verbraucher ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter. Denn im Gegensatz zu den Großen der Branche haben viele kleinere Gasanbieter keine langfristigen Lieferverträge und können sich so auf dem freien Markt mit dem Rohstoff versorgen. Die günstigen Einkaufspreise werden in der Regel, zumindest teilweise, an die Verbraucher weitergegeben.

Hohes Angebot – sinkende Nachfrage

Der Preisverfall beim Gas hat mehrere Gründe. Vor allem ein erhöhtes Angebot durch den schnellen Ausbau der Flüssiggas Logistik hat hierzu beigetragen. Und auch die vermehrte Förderung von Schiefergas hat für einen Angebotsüberhang gesorgt. Die aktuelle Konjunkturlage, die ein Sinken des Öl- und Gaspreises durch geringere Nachfrage zur Folge hat, hat ebenfalls einen Einfluss auf den Preisverfall.

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