Gas-Erlöse in Deutschland gesunken
Die Gaserlöse sind im vergangen Jahr in der Bundesrepublik leicht zurück gegangen. So mussten die deutschen Gaskonzerne in 2009 einen geringfügigen Rückgang ihrer durchschnittlichen Erlöse verbuchen. Im vergangenen Jahr lagen die Einnahmen pro Kilowattstunde Gas in 2009 bei durchschnittlichen 4,19 Cent. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vor kurzem mit.
Im Vergleich zum Jahr davor ist dies ein durchschnittlicher Rückgang der Einnahmen um 0,9 Prozent. Dieser so genannte Grenzpreis ist per Gesetz als Durchschnittserlös pro Kilowattstunde festgesetzt und wird ohne die Mehrwertsteuer ausgewiesen.
In 2009 erhielten die Versorgungsunternehmen im vergangenen Jahr im Schnitt 5,65 Cent je Kilowattstunde Gas bei der Abgabe an die privaten Haushalte. Dies ist im Vergleich zu 2008 ein Rückgang um insgesamt 0,7 Prozent. Nicht nur die Gaserlöse der privaten Haushalte sind gesunken. Im industriellen Bereich belief sich der durchschnittliche Erlös aus der Abgabe von Gas im vergangenen Jahr laut Angaben von Destatis auf 3,16 Cent je Kilowattstunde. Das sind insgesamt satte sechs Prozent weniger als 2008.
Grenzpreis gesetzlich verordnet
Nach der geltenden Konzessionsabgabenverordnung stellt der Grenzpreis für die deutschen Gaslieferanten eine Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgaben dar. Hierzu gehören unter anderem die Entgelte, welche sie an die Gemeinden zu entrichten haben, um die Endverbraucher mit Gas versorgen zu können. Ebenfalls zählen hierzu die öffentlichen Verkehrswege, die für den Betrieb und die Instandhaltung der Gasleitungen vorhanden sein müssen.